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SAM Newsletter April 2007 |
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Sehr geehrte Damen und Herren
Der Klimawandel bleibt weiterhin ganz weit oben auf der globalen Agenda.
Anfangs April wurde der zweite, im Auftrag der UNO verfasste Bericht des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ veröffentlicht. Auch nach der Ankündigung des Weltsicherheitsrats, sich in Kürze mit diesem Thema zu befassen, scheint klar, dass die absehbaren ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen der Veränderung des Klimas ein entschlossenes Handeln von Politik und Gesellschaft aller Länder erfordern. Zu den Nutzniessern dieser Entwicklung werden Unternehmen zählen, die Lösungen für die Welt von Morgen anbieten. Für die Umwelttechnik-Branche, die seit Jahren im Fokus von SAM Group steht, erwarten die Unternehmensberater von Roland Berger in den kommenden Jahren einen eigentlichen Boom. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in diesem Newsletter.
Die SAM Group hat ein weiteres erfolgreiches und ereignisreiches Jahr hinter sich. Die direkt verwalteten Vermögenswerte 2006 konnten um 62 Prozent auf CHF 4.1 Milliarden (2005: CHF 2.5 Mrd.) gesteigert werden. Die indirekt betreuten Vermögenswerte (via Lizenzen und Beratermandate) belaufen sich auf CHF 6.1 Milliarden. Damit überschreiten die insgesamt betreuten Vermögenswerte erstmals die Marke von CHF 10 Milliarden. Weitere Informationen zum Geschäftsjahr 2006 entnehmen Sie bitte der Medienmitteilung.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
Freundliche Grüsse SAM Group
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Ihr Profil
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Monatliche Berichterstattung |
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Sustainable Performance Group (SPG)
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Die Aktienmärkte haben sich - nach einer Phase der Unruhe im Februar und Anfang März - wieder deutlich beruhigt. Im Verlauf des Berichtsmonats März stieg der innere Wert von SPG um 3.9%. Im ersten Quartal 2007 konnte der Kurs der SPG-Aktie gar um 8.1% ansteigen. Die Outperformance seit Anfangs Jahr beträgt damit 5.4%.
Den grössten Performancebeitrag lieferte auch im März das Anlagethema Energie, gefolgt von Ressourceneffizienz. Hervorzuheben ist die überdurchschnittliche Entwicklung der Aktien von Vestas Wind Systems, welche ein Plus von 19.5% verzeichneten. Neu ins Portfolio aufgenommen wurde die brasilianische Natura Cosmeticos.
Gerne laden wir Sie hiermit zu unserer 10. Ordentlichen Generalversammlung vom Dienstag, 8. Mai 2007 ab 10.15 Uhr im Hotel Park Hyatt, Beethovenstrasse 21 in Zürich ein. Detaillierte Informationen zu den Traktanden und dem attraktiven Rahmenprogramm finden Sie untenstehend.
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SAM Sustainable Water Fund
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Der SAM Sustainable Water Fund entwickelte sich einmal mehr besser als die globalen Aktienmärkte. Die Wertzunahme im März betrug 2.4%, während der Vergleichsindex MSCI World um nur 1.1% zulegte. Im ersten Quartal 2007 betrug die Fondsperformance 2.9%. Eine erfreuliche Wertzunahme erreichten die internationalen Wasserversorger, darunter Unternehmen wie Veolia Environnement und Suez. Eine ebenfalls hohe Wertsteigerung verzeichnete das österreichische Unternehmen Andritz, das im Bereich der Klärschlammbehandlung tätig ist. Innerhalb des Portfolios werden Zulieferer von Technologien und Dienstleistungen des Wassersektors übergewichtet, während die Versorgungsunternehmen tendenziell untergewichtet werden.
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SAM Smart Energy Fund
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Der SAM Smart Energy Fund entwickelte sich im Verlauf des Monats März deutlich besser als die globalen Aktienmärkte, die beinahe unverändert abschlossen. Der Fonds erhöhte sich im Berichtsmonat um 5.2%, während der MSCI World um 1.1% zulegte. Die Performance seit Jahresbeginn beträgt damit erfreuliche 12.2%. Eine überdurchschnittliche Performance lieferten Aktien aus den Bereichen Windenergie und Photovoltaik, insbesondere Gamesa, Vestas Wind Systems sowie Roth & Rau.
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SAM Smart Materials Fund
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Der SAM Smart Materials Fund entwickelte sich mit einer Wertzunahme von 2.6% im Monat März sehr erfreulich. Im ersten Quartal resultiert somit eine Performance von 4.9%, verglichen mit dem Plus von 1.5%, das der MSCI World verzeichnete. Der Fonds profitierte im Berichtsmonat vor allem von der guten Wertentwicklung von Titeln wie Roth & Rau, Brush Engineered Materials sowie BASF und Wacker Chemie.
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SAM Sustainable Leaders Fund
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Zur Beruhigung an den Aktienmärkten trug ein Bericht der US-Notenbank bei, in welchem zum ersten Mal seit längerem nicht mehr auf Inflationsgefahren hingewiesen wurde. Der SAM Sustainable Leaders Fund legte im März um knapp 1% zu und blieb damit nur leicht hinter der Benchmark, dem MSCI World, zurück. Wie im Vormonat blieben die im Portfolio vertretenen Energie- und Technologiewerte etwas hinter den Erwartungen. Die beste Performance erzielten die Unternehmen der Bereiche Versorgung und Basismaterialien.
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SAM Sustainable Global Equity Fund
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Im Verlauf des Monats März haben die globalen Aktienmärkte die Verluste des Vormonats weitgehend wieder gutgemacht. Auch der SAM Sustainable Global Equity Fund entwickelte sich mit einer Zunahme von 0.8% positiv. Die grössten positiven Performancebeiträge lieferten Nutri System und Noble Corporation.
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SAM Sustainable European Equity Fund
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Nach der deutlichen Kurskorrektur Ende Februar konnten auch die europäischen Börsen den Grossteil der Verluste im vergangenen Monat wieder wettmachen. Dementsprechend erhöhte sich der SAM Sustainable European Equity Fund im März um 1.3%, während der Vergleichsindex MSCI Europe um 2.8% zulegte. Im ersten Quartal betrug die Fondsperformance 1.1%. Negativ beeinflusst wurde die Performance im März von den Versicherungswerten Aviva, Allianz und ING. Neu ins Portfolio aufgenommen wurden France Telekom sowie Heineken, während die Positionen in Gas Natural und Numico abgebaut wurden.
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Sustainability Trends |
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Nachhaltigkeits-Konzept ist 20 Jahre alt
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20 Jahre ist es her, seit das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung erstmals umfassend definiert wurde. Der Begriff geht auf Gro Harlem Brundtland zurück. Die norwegische Politikerin hatte 1983 die "World Comission on Environment and Development" gegründet, die wiederum für die Veröffentlichung des sogenannten Brundtland-Berichts im Jahr 1987 verantwortlich war. Ende März hat der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) den 20. Jahrestag des Berichts in den Mittelpunkt seines jüngsten Tätigkeitsberichts gestellt. Darin werden die Aktivitäten der Vereinigung beleuchtet und in Zusammenhang mit dem damals Aufsehen erregenden Bericht gestellt.
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Weltklima-Rat zeichnet im neuen Bericht ein düsteres Bild
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In seinem neusten Bericht zu den Folgen der Klimaveränderung hat der Weltklima-Rat, das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), eine düstere Prognose vorgelegt. Danach werden Pflanzen, Tiere und Milliarden von Menschen die Folgen des Klimawandels in den kommenden Jahren drastisch zu spüren bekommen. Am dramatischsten sind die Auswirkungen demnach für Afrika, wo bis 2020 vermutlich bis zu 250 Millionen Menschen unter Wassermangel zu leiden haben. Zudem werden in einigen Ländern die Ernten um die Hälfte zurückgehen.
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Umwelttechnik als Boom-Branche
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Als Boom-Branche des 21. Jahrhunderts sieht eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger die Umwelttechnik. Den Umsatz im Jahr 2030 der Branche schätzen die Berater allein in Deutschland auf eine Billion Euro. Weil weltweit die Investitionen in Wind- und Wasserkraft, Solar- und Bioenergie sowie Erdwärme rasant ansteigen, rechnet die Branche bis 2015 mit einer Verdopplung der Umsätze auf 15 Milliarden Euro. 2020 wird die Branche in Deutschland mehr Mitarbeiter beschäftigen als der Maschinenbau oder die Autoindustrie. Der Roland Berger-Studie zufolge beschäftigt der Bereich Umwelttechnik heute schon rund eine Million Arbeitnehmer.
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Ausgewählte Unternehmensnachrichten |
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Nestlé publiziert Wasserbericht
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Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat zum ersten Mal einen Unternehmensbericht zum Thema Wasser herausgegeben. Demzufolge hat Nestlé, einer der grössten Trinkwasserhändler der Welt, innerhalb der letzten 10 Jahre den betrieblichen Verbrauch von Wasser um 29% reduzieren können, obwohl sich das Produktionsvolumen im gleichen Zeitraum verdoppelt hat. In mehr als 20 Ländern führt das Schweizer Unternehmen zudem Trainingsprogramme durch, um das Bewusstsein im Umgang mit der Ressource Wasser zu schärfen. Laut dem Wasserbericht haben daran bereits 400'000 Personen teilgenommen.
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GlaxoSmithKline liefert Impfstoffe in Entwicklungsländer
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Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) dehnt seine Verantwortung als Hersteller von lebenswichtigen Medikamenten auf Länder aus, die zu den Ärmsten der Welt gehören und deren Bevölkerung sich die Medizin oft nicht leisten kann. "Wir glauben, dass ein Pharmaunternehmen nicht nachhaltig tätig sein kann, wenn es nur an die 20% der Weltbevölkerung denkt, die das Glück und die Mittel haben, sich eine neue Behandlungsmethode leisten zu können", schreibt GSK-Verwaltungsratspräsident Christopher Gent im Vorwort zum neusten Corporate Responsibility-Bericht des Unternehmens. GSK hat demnach im letzten Jahr mehr als 200 Millionen Impfstoff-Einheiten, Aids-Medikamente und vieles mehr zu tiefen Preisen in Entwicklungsländer geliefert.
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