SAM Newsletter Juli 2007
Sehr geehrte Damen und Herren

Ressourcen zu schonen ist nicht länger nur Selbstzweck oder ein einfaches Mittel, um Kosten zu sparen. In vielen Industriezweigen hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass der sparsame Umgang mit Rohstoffen und vor allem mit Energie für die künftige Entwicklung der Branche unumgänglich ist. Mit Intel und Google haben zwei der ganz grossen Unternehmen aus dem IT-Sektor die Initiative ergriffen. Gemeinsam mit Partnern wie Dell, EDS, HP, IBM, Lenovo und Microsoft haben sie die Climate Savers Computing Initiative ins Leben gerufen, um den Energieverbrauch von Produktion und Produkten massiv zu senken. Allein die Treibhausgas-Emissionen sollen um mehr als 50 Millionen Tonnen jährlich reduziert werden. Damit wird klar: Energiesparen wird auch in der IT-Industrie zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil.

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Headlines
Monatliche Berichterstattung
Sustainable Performance Group (SPG)
SAM Sustainable Water Fund
SAM Smart Energy Fund
SAM Smart Materials Fund
SAM Sustainable Leaders Fund
SAM Sustainable Global Equity Fund
SAM Sustainable European Equity Fund
Sustainability Trends
100 Milliarden für erneuerbare Energien
Selbstverpflichtung zum Klimaschutz
Deutschland plant Klimaschutz-Gesetz
Ausgewählte Unternehmensnachrichten
Google wird CO2-neutral
Ikea profitiert von Glühlampen-Verbot
Chrysler setzt auf sparsame Motoren
Monatliche Berichterstattung
Sustainable Performance Group (SPG)
Nach dem Höhenflug in den vergangenen Monaten haben die Aktienmärkte eine Verschnaufpause eingelegt. Der Kurs der SPG-Aktie überzeugte jedoch auch im Juni und erzielte eine Outperformance von 1.3% gegenüber dem Vergleichsindex MSCI World ExFinancials. Seit Jahresbeginn liegt sowohl die Entwicklung des Aktienkurses als auch diejenige des inneren Wertes komfortabel über der Benchmark. Die Outperformance auf Basis des Aktienkurses beträgt 9.3%. Das Anlagethema Energie erwies sich auch im Berichtsmonat als grösster Performancetreiber. Neu im Portfolio aufgenommen wurde das deutsche Baustoff-Unternehmen Steico, welches Mitte Juni mittels IPO an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie der Börse München kotiert wurde.
Monatsbericht 06/2007
SAM Sustainable Water Fund
Der leichten Schwäche an den Aktienmärkten zum Trotz entwickelte sich der SAM Sustainable Water Fund besser als der Vergleichsindex, welcher im Juni geringfügig ins Minus rutschte. Die Wertzunahme des Fonds beträgt 0.3%, seit Jahresbeginn resultiert somit eine Performance von +11.3%. Positive Beiträge im Berichtsmonat lieferten vor allem die im Portfolio vertretenen Industrieunternehmen wie Kitz, Sinomen, Bioteq, Kurita Water Industries und Wavin.
Fact Sheet 06/2007
Monthly Manager Report 06/2007 (engl.)
SAM Smart Energy Fund
Während sich die Aktienmärkte im Juni insgesamt eher uneinheitlich zeigten, konnte der Energiesektor von weiterhin stabilen Ölpreisen profitieren. Das Interesse der Investoren an alternativen Energien ist ungebrochen hoch. Der SAM Smart Energy Fund legte im Juni um 4.2% zu und übertraf damit den Vergleichsindex um erfreuliche 5.3%.
Fact Sheet 06/2007
Monthly Manager Report 06/2007 (engl.)
SAM Smart Materials Fund
Der SAM Smart Materials Fund entwickelte sich auch im Juni besser als der Gesamtmarkt, obschon die Rendite mit -0.6% ganz leicht im Minus blieb. Positive Beiträge zur Performance lieferten unter anderem einige Unternehmen aus dem Chemiesektor. Aus dem Biotechnologie-Segment überzeugten die Titel von Bioteq Environmental und Novozymes.
Fact Sheet 06/2007
SAM Sustainable Leaders Fund
Nach den starken Gewinnen in den Vormonaten tendierten die Aktienmärkte im Juni schwächer. Die grössten Gewinne verzeichneten zyklische Sektoren wie Basismaterialien oder Industrie. Die Energiewerte profitierten von einem höheren Ölpreis. Die anziehenden Zinsen bescherten den Finanzwerten grössere Verluste, der Finanzsektor insgesamt verlor im Juni mehr als 3%. Der SAM Sustainable Leaders Fund verzeichnete ein leichtes Minus von 0.8%.
Fact Sheet 06/2007
SAM Sustainable Global Equity Fund
An den globalen Aktienmärkten drückten steigende Zinsen sowie höhere Rohstoffpreise auf die Stimmung. Im Juni stieg der Rohölpreis wieder auf über USD 70 pro Fass. Positive Konjunkturdaten in den USA reduzierten zudem die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung durch die Notenbank. In Europa erhöhte die Europäische Zentralbank die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 4.0%. Im Berichtsmonat erzielte der SAM Sustainable Global Equity Fund eine Performance von -0.7% und übertraf damit die Benchmark MSCI World um 0.5%. Gute Performancebeiträge lieferten die Titel wie Marubeni, Renewable Energy Coporation, Kyocera und Xstrata.
Fact Sheet 06/2007
SAM Sustainable European Equity Fund
Die europäischen Aktienmärkte haben im Juni leichte Verluste erlitten. Anhaltend gute Konjunkturdaten weckten Inflationsängste, was sich prompt in höheren langfristigen Zinsen niederschlug. Nichtsdestotrotz blieb der SAM Sustainable European Equity Fund im Berichtsmonat stabil. Dank gestiegener Ölpreise steuerten die Energiewerte BP, Royal Dutch und Total den grössten Performancebeitrag bei. Allein um über 20% legten die Titel von Renewable Energy Corporation zu.
Fact Sheet 06/2007
Sustainability Trends
100 Milliarden für erneuerbare Energien
Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien haben laut einer UN-Studie im letzten Jahr erstmals mehr als 100 Milliarden Dollar betragen. Das Wachstum der Investitionen um allein 20 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr sei eine "Antwort auf die weltweiten Herausforderungen und Sorgen, wie den Klimawandel, die wachsende Nachfrage nach Energieträgern sowie Energiesicherheit", heisst es in einem Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP. Für 2007 prognostiziert das UNEP weltweite Investitionen für Wind- und Sonnenenergie, Biokraftstoffe sowie für Energie aus Erdwärme, Wasserkraft und Biomasse von insgesamt 85 Milliarden Dollar.
Weltweit 100 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investiert
(www.sonnenseite.com, 24.06.2007)
Selbstverpflichtung zum Klimaschutz
Eine Gruppe über 100 Weltkonzernen hat eine Erklärung zum Klimaschutz unterzeichnet. Die Selbstverpflichtung zur Reduzierung des CO2-Ausstosses durch die Unternehmen wurde Anfang Juli an einer Konferenz der UN-Wirtschaftsinitiative "Global Compact“ in Genf ausgearbeitet. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon lobte den Vorstoss als „bahnbrechend“.
Global Compact-Gipfel endet mit "kräftigem Signal"
(www.swissinfo.org, 06.07.2007)
Deutschland plant Klimaschutz-Gesetz
Europas grösster CO2-Emittent will den Klimaschutz per Gesetz regeln. Deutschland werde ein integriertes Klima- und Energiegesetz erhalten, kündigte Regierungschefin Angela Merkel an. Zur Erfüllung der ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands müsse alles getan werden, Energie zu sparen, effizient zu nutzen oder umweltfreundliche Energie zu erzeugen, sagte Merkel nach einem Energiegipfel mit Politikern und Vertretern aus der Energiewirtschaft. Die Vorlage plant die Energieeffizienz um jährlich 3% anzuheben und die Treibhausgas-Emission bis im Jahr 2020 um 40% unter das Niveau von 1990 zu senken.
Energiepolitik wird grün
(www.morgenpost.de, 01.07.2007)
Ausgewählte Unternehmensnachrichten
Google wird CO2-neutral
Der Hightech-Gigant Google will seinen Betrieb bis zum Ende dieses Jahres CO2-neutral gestalten. Ansatzpunkte auf dem Weg dorthin sind für den grössten Internet-Konzern der Welt und Suchmaschinen-Betreiber einerseits die Betriebsstätten sowie die erforderlichen Computer-Server und deren Betrieb, andererseits auch das Mitarbeiterverhalten, etwa auf dem Arbeitsweg und bei Geschäftsreisen. Ziel der Initiative ist zudem die Energie-Effizienz zu erhöhen und den Bezug von erneuerbarer Energie zu forcieren. Zuvor hatten Google und der weltgrösste Chiphersteller Intel bereits eine Initiative ins Leben gerufen, um den Stromverbrauch von Computern zu senken und so die Umwelt zu schonen. Die "Climate Savers Computing Initiative" will Hersteller, Anwender, Behörden und Umweltschützer versammeln und hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoss an Treibhausgasen durch den Betrieb von Computern bis 2010 um jährlich rund 55 Millionen Tonnen zu reduzieren.
Google's Next Big Move: Carbon Neutrality (engl.)
(www.greenercomputing.com, 20.06.2007)
Ikea profitiert von Glühlampen-Verbot
Der schwedische Möbelkonzern fördert mit dem massenhaften Verkauf von Energiesparlampen den effizienten Gebrauch von Strom in privaten Haushalten. In Grossbritannien werden die verbrauchsarmen Lampen den Beschäftigten sogar gratis abgegeben. Gemäss Ikea-Leitbild müssen Ikea-Produkte mit “minimalen Auswirkungen für die Umwelt“ und “sozial verträglich“ hergestellt werden. Auch in der Schweiz ist Ikea der grösste Verkäufer von Energiesparlampen. Ab 2008 will die Schweizer Regierung herkömmliche Glühbirnen gar ganz verbieten.
Verbot für Stromfressende Glühbirnen
(www.baz.ch, 27.06.2007)
Chrysler setzt auf sparsame Motoren
Der vor der Abspaltung von Daimler stehende US-Autombilkonzern Chrysler will in den kommenden Jahren gegen USD 450 Millionen in die Produktion von effizienteren Motoren investieren. Der bisher für seine treibstoff-intensiven Geländewagen, Vans und Pickup-Trucks bekannte Hersteller leidet wegen der gestiegenen Benzinpreise unter Absatzproblemen. Zusammen mit Ford ist Chrysler zudem der Vereinigung Climate Action Partnership beigetreten.
Chrysler will verbrauchsärmere Motoren
(www.standard.at, 10.07.2007)

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