SAM Newsletter März 2007
Sehr geehrte Damen und Herren

Nachhaltige Anlagen stehen weiterhin hoch in der Gunst der Anleger. Kaum ein Segment verzeichnet in der Schweiz so hohe Wachstumsraten wie Kollektivanlagen, Mandate und strukturierte Produkte, die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien verwaltet werden. Im Jahre 2006 stieg das entsprechende Anlagevolumen auf 17,9 Milliarden Franken, dies entspricht einem Wachstum von rund 69% gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: Der gesamte schweizerische Fondsmarkt ist im vergangenen Jahr um nur 10,5% gewachsen. Dies geht aus der jüngsten Markterhebung hervor, die von SAM Group und weiteren bedeutenden Anbietern nachhaltiger Anlageprodukte in Auftrag gegeben wurde.

Auch ausserhalb der Schweiz ist das Anlegerinteresse ungebrochen. Der bedeutende Pensionsfonds ERAFP erteilt Robeco und SAM Group das grösste SRI Mandat Frankreichs. Das Mandat hat ein potenzielles Anlagevolumen von mehr als EUR 1,2 Milliarden über die nächsten vier Jahre. ERAFP verfolgt zudem eine zu 100% auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Anlagestrategie. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie diesem Newsletter.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

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SAM Group


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Headlines
Monatliche Berichterstattung
Sustainable Performance Group (SPG)
SAM Sustainable Water Fund
SAM Smart Energy Fund
SAM Smart Materials Fund
SAM Sustainable Leaders Fund
SAM Sustainable Global Equity Fund
SAM Sustainable European Equity Fund
Sustainability Trends
EU-Gipfel erreicht Durchbruch bei Klimazielen
Klimaschäden durch Computerschrott
Tourismus-Industrie im Zeichen des Klimawandels
Ausgewählte Unternehmensnachrichten
Robeco und SAM Group mit Mandat für französische Beamtenversicherung
Deutsche Telekom mit guten Noten
Monatliche Berichterstattung
Sustainable Performance Group (SPG)
Der Kurs der SPG-Aktie entwickelte sich im Februar gegen den Trend und legte um 0.5% zu. Damit resultierte im Berichtsmonat eine erfreuliche Outperformance von 2.9% gegenüber der Benchmark MSCI World ExFinancials. Seit Jahresbeginn übertrifft der Aktienkurs die Benchmark sogar um 4.4%. Einmal mehr zu überzeugen vermochte das Anlagethema "Energie" mit Titeln wie Q-Cells und Evergreen Solar, die beide um mehr als 15% zulegten.
Monatsbericht 02/2007
SAM Sustainable Water Fund
Die kurzfristigen Unsicherheiten an den globalen Aktienmärkten haben sich nur leicht auf den SAM Sustainable Water Fund ausgewirkt. Der Fonds reduzierte sich im Februar um knapp 2.1%, seit Jahresbeginn resultiert eine Wertzunahme von 0.5%. Kurita Water Industries, ein global führendes Unternehmen im Bereich der Wasser- und Prozessbehandlung sowie der Hersteller von Kunststoff-Rohrsystemen Wavin überzeugten im Berichtsmonat mit guten Geschäftsergebnissen.
Fact Sheet 02/2007
SAM Smart Energy Fund
Trotz der aktuellen Schwäche an den Aktienmärkten legte der SAM Smart Energy Fund im Februar an Wert zu. Der Fonds erhöhte sich um rund 1.0% und erreicht damit seit Jahresbeginn eine Performance von 6.7%. Der Anlagefonds profitierte von der überdurchschnittlich positiven Entwicklung der erneuerbare Energien. Die anhaltende Diskussion über den Klimawandel und die Bekämpfung von CO2-Emissionen bilden für den SAM Smart Energy Fund ein positives Umfeld. Innerhalb des Portfolios wurde die Gewichtung im Bereich Energieeffizienz erhöht, unter anderem durch Investitionen in BorgWarner (effiziente Antriebssysteme für die Automobilindustrie) sowie in Schneider Electric (Anbieter von effizienten Industrieprozessen).
Fact Sheet 02/2007
SAM Smart Materials Fund
Im Berichtsmonat Februar blieb der SAM Smart Materials Fund von der leichten Kurskorrektur an den Börsen in aller Welt nicht verschont. Der Fonds gab jedoch nur geringfügig nach und erzielte eine Outperformance von 0.6% gegenüber der Benchmark MSCI World. Besonders positiv fielen die Titel von Brush Engineered Materials auf. Das Unternehmen stellt hochwertige Materialien für die Halbleiterindustrie her. Allein im Februar legte die Brush-Aktie in EUR um 33% zu. Neu im Portfolio vertreten sind die beiden Schweizer Industriewerte Sika (Bauchemie) und Gurit (Verbundwerkstoffe) sowie der US-Konzern Du Pont.
Fact Sheet 02/2007
SAM Sustainable Leaders Fund
Der SAM Sustainable Leaders Fund ermöglicht dem Anleger die Investition in ein globales, sehr breit diversifiziertes Aktienportfolio. Investiert wird ausschliesslich in die weltweit führenden Unternehmen ihrer jeweiligen Branchen. Leider konnte sich der SAM Sustainable Leaders Fund den kurzfristigen Kurskorrekturen Ende Februar nicht ganz entziehen und büsste im Berichtsmonat rund 2.3% ein. Federn lassen mussten insbesondere die Titel aus dem Technologie- und dem Energiesektor.
Fact Sheet 02/2007
SAM Sustainable Global Equity Fund
Verantwortlich für die Kurskorrektur an den Weltbörsen waren die Verluste an den asiatischen Börsen und die stärker werdenden Ängste vor einer Abkühlung der Konjunktur in den USA. Die Performance des SAM Sustainable Global Equity Fund lag im Berichtsmonat leicht unter dem MSCI World Index. Äusserst positive Performancebeiträge lieferten jedoch die japanischen Unternehmen Sony und Kurita Water. Schwäche zeigten dagegen das US-Biotech-Unternehmen Vertex und der norwegische Telekommunikations-Konzern Telenor.
Fact Sheet 02/2007
SAM Sustainable European Equity Fund
Von den Korrekturen an den globalen Aktienmärkten Ende Februar blieben die europäischen Börsen nicht verschont, was auch den SAM Sustainable European Equity Fund ins Minus zog. Belastend wirkten sich die Kursrückgänge von Titeln wie Telenor, Henkel, DSM und UBS. Neu ins Portfolio aufgenommen wurden die Unternehmen Renewable Energy, Iberdrola, Home Retail Group und Outokumpu.
Fact Sheet 02/2007
Sustainability Trends
EU-Gipfel erreicht Durchbruch bei Klimazielen
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union einigten sich letzte Woche in Brüssel darauf, die CO2-Emissionen bis 2020 um einen Fünftel (im Vergleich zum Jahr 1990) zu verringern. Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin und neue EU-Ratspräsidentin gab bekannt, dass es der EU gelungen ist, gemeinsam in eine neue Dimension der Energie- und Klimapolitik vorzustossen. Mit diesem bedeutungsvollen Schritt sollen die USA und China ebenfalls zu verpflichtenden Klimaschutzzielen gedrängt werden. Unter Merkel’s Vorsitz einigten sich die Teilnehmer ausserdem über zunächst umstrittene Zielsetzungen im Bereich erneuerbarer Energien. Die EU beabsichtigt bis 2020 im Durchschnitt ein Fünftel der Energie klimafreundlich zu gewinnen. Sämtliche vereinbarten Klimaziele sind bindend.
Merkel sorgt für prima Klima
(www.handelsblatt.com, 09.03.2007)
Klimaschäden durch Computerschrott
Die Produktion von elektronischen Geräten wie Computer, Fernseher und Handys verursacht eine deutlich höhere Umweltbelastung als bisher angenommen. Die Forschungseinrichtung der Vereinten Nationen (UNU) kommt in einer Analyse zum Ergebnis, dass die ständigen Produktneuheiten und das häufige Ersetzen älterer Geräte massive, klimaschädliche Folgen haben. Um den CO2-Ausstoss bei der Produktion deutlich zu verringern, müssten die Geräte künftig einfacher als bisher aufrüstbar gemacht werden, fordern die Experten. Zugleich warnen sie vor den Problemen bei der Entsorgung von Elektroschrott. Der hochgiftige Müll wachse dreimal so schnell wie jede andere Form von Abfall und betrage inzwischen weltweit 40 Millionen Tonnen. Gemeinsam mit führenden High-Tech-Unternehmen haben die UNO-Fachleute eine neue Recycling-Strategie namens „StEP“ erarbeitet.
UNO-Standards für Recycling von Elektronikschrott
(www.step-initiative.org, 06.03.2007)
Tourismus-Industrie im Zeichen des Klimawandels
Im weltweit am schnellsten wachsenden Sektor, dem Tourismus, wächst das Bewusstsein für die Auswirkungen der Mobilität und des Flugverkehrs. Die durch den hohen Kerosinverbrauch von Flugzeugen ausgelösten Klimaschäden stehen an der weltgrössten Tourismusmesse, der ITB in Berlin, im Mittelpunkt der Diskussionen. Zur Debatte stehen unter anderem die Besteuerung von Flugbenzin in der Europäischen Union und die freiwillige Kompensation durch Beiträge an Unternehmen wie myclimate. Diese Organisation fördert Projekte zum Klimaschutz und bietet Vielfliegern mit schlechtem Gewissen eine Art modernen Ablasshandel an. Die Europäische Union will bis 2020 den Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase um ein Fünftel verringern und den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent der gesamten Energieerzeugung erhöhen.
Tourismus, Umwelt und soziale Verantwortung
(www.crs-news.net, 06.03.2007)
Ausgewählte Unternehmensnachrichten
Robeco und SAM Group mit Mandat für französische Beamtenversicherung
Der französische Pensionsfonds ERAFP hat Robeco und SAM Group den grössten SRI Equity Tender in Frankreich erteilt. Das Mandat der staatlichen Beamtenzusatzversicherung hat ein potenzielles Volumen von mehr als EUR 1,2 Millarden über die nächsten vier Jahre. Die staatliche Organisation ist verantwortlich für die Altersrücklagen von 4,6 Millionen französischen Beamten. ERAFP hat sich auf eine weitgehende Ausrichtung ihrer Investitionstätigkeit auf Nachhaltigkeitsprinzipien festgelegt. Die im Dezember angekündigte strategische Allianz zwischen Robeco und SAM Group zeigt mit der Vergabe dieses Mandats einen ersten Grosserfolg.
ERAFP SRI Mandat für Robeco und SAM Group
(www.sam-group.com, 22.02.2007)
Deutsche Telekom mit guten Noten
Die Deutsche Telekom hat zusammen mit weiteren 100 Unternehmen und Organisationen die Erklärung des Global Roundtable on Climate Change in New York unterzeichnet. Das Unternehmen, das erst kürzlich einen neuen Umwelt- und Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht hat, setzt sich damit für die Begrenzung von Treibhausgasen ein. Trotz öffentlicher Kritik an Auslagerungen von Personal und dem Abbau von Stellen erzielt die Deutsche Telekom in Nachhaltigkeits-Rankings weiterhin gute Noten.
Deutsche Telekom unterzeichnet Klimaschutz-Erklärung
(www.telekom.de, 27.02.2007)

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