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Medienmitteilung
Zollikon, 03. September 2002

Walking the Talk - Ein Buch mit Daten von SAM
Walking the Talk - das wohl meistgeachtete Buch, das anlässlich des Erdgipfels lanciert wurde, stammt aus der Feder der drei Industrieführer Stephan Schmidheiny, Philip Watts und Charels O. Holliday und ist illustriert mit Daten von SAM Sustainable Asset Management

Armut, Klimaveränderung und Ängste betreffend der weltweiten Globalisierung sind Themen, welche die Menschen der heutigen Zeit nicht nur seit dem Erdgipfel in Johannesburg beschäftigen. Aber das Zusammentreffen unzähliger hochrangiger Politiker, Wirtschaftsvertreter und Nachhaltigkeitsspezialisten in Johannesburg, Südafrika, gab den drei Autoren des Buches "Walking the Talk" einen Anlass, sich mit der Frage auseinander zu setzen, welche Funktion die Wirtschaft im Zusammenspiel von Mensch und Umwelt einnimmt. Ist sie eher ein Hemmschuh oder ein Beschleuniger für nachhaltige Entwicklung?

Stephan Schmidheiny, Autor des vor zehn Jahren anlässlich des Erdgipfels in Rio erschienen Bestsellers "Kurswechsel: Globale unternehmerische Perspektiven für Entwicklung und Umwelt", hat zusammen mit den beiden Co-Autoren Charles O. Holliday, CEO von DuPont, und Philip Watts, CEO von Royal Dutch/Shell, in aufwändiger Recherche 67 Fallstudien zusammengestellt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit in ihrem Geschäftsalltag umsetzen. Das Buch mit dem Untertitel "The Business Case for Sustainable Development" wurde am 31. August an einer Pressekonferenz im Rahmen des Erdgipfels in Johannesburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Exemplar wurde Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, nach seiner Rede vom letzten Sonntag, den 1. September, offiziell von Philip Watts überreicht.

Die darin zur Sprache kommenden Industrieführer sind sich darin erstmals einig, dass nachhaltige Entwicklung nicht nur einen Nutzen für die Wirtschaft selbst bringt, sondern auch essenziell ist, um soziale und ökologische Probleme lösen zu können. Wie ein roter Faden zieht sich die Erkenntnis durch das ganze Buch hindurch, dass Unternehmen, welche soziale und ökologische Aspekte in ihr unternehmerisches Handeln einbeziehen, auf die unterschiedlichste Art und Weise davon profitieren.

Zum gleichen Schluss kam auch eine Diskussionsgruppe, die unter der Leitung von Alois Flatz, Leiter Research von SAM Sustainable Asset Management, am Rande des Weltgipfels über die Verknüpfung von Sustainability und Finanzwirtschaft debattierte. In der Diskussion, die unter dem Motto "Sustainability meets Finance" stand, wurde deutlich, dass die Bedeutung von umweltgerechtem Handeln sowie gesellschaftlichem Engagement bei der Bewertung von Unternehmen durch Analysten und Investoren einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Gleichzeitig, so berichtete Flatz, zeigen Erfahrungen, dass Investitionen in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen einen höheren Wertzuwachs erreichen können als traditionelle Investments. "Corporate Sustainability ist ein Ansatz, der langfristig Shareholder Value ausschöpft und gleichzeitig Risiken minimiert", sagte Flatz. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass Sustainability-Investitionen bei Anlegern immer beliebter werden.

Dass sich Sustainability als Anlagekonzept immer mehr durchsetzt, zeigt sich auch am Interesse der einzelnen Unternehmen, die ein zunehmendes Interesse daran haben, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete, längerfristige Investoren zu gewinnen. SAM analysiert jährlich in einem einzigartigen Benchmarking-Prozess rund 1000 Unternehmen nach deren nachhaltigen Performance. Die daraus entstandene weltweit grösste Datenbank über unternehmerische Nachhaltigkeit dient als Basis für den Dow Jones Sustainability Index (DJSI), den DJ Stoxx Sustainability Index sowie für das SAM eigene Asset Management. Auch die Tabellen und Grafiken des Buches "Walking the Talk" stammen zu einem grossen Teil von SAM Research. Die Daten, die den Tabellen zugrunde liegen, wurden im Jahr 2001 erhoben und stammen von rund 1000 analysierten Unternehmen. In der untenstehenden Tabelle ist der Analysevorgang im Detail dargestellt.

 

Anzahl Unternehmen

Rund 2500 Unternehmen wurden von SAM zum Assessment für den DJSI eingeladen. Diese stammen aus den ca. 5000 Unternehmen des Dow Jones Global Index (DJGI)

2500

Eine detaillierte Unternehmensanalyse von rund 1000 Unternehmen bildet die Basis für die SAM eigene Datenbank und damit für die im vorliegenden Buch verwendeten Grafiken

1000

Die in Bezug auf Corporate Sustainability besten 10% der Unternehmen jeder Branche (64) werden in den DJSI aufgenommen

300

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Alois Flatz
Head of Research
SAM Sustainable Asset Management
Zollikerstrasse 60
8702 Zollikon-Zürich
Tel. +41 1 397 10 10 (switchboard)



SAM Sustainable Asset Management wurde 1995 als unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft für Sustainability-Investments gegründet. Heute gehört SAM in diesem Bereich weltweit zu den führenden Instituten. Zum Kundenkreis gehören Banken, Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, Stiftungen sowie Privatkunden.

SAM identifiziert durch systematische Analyse nachhaltige Erfolgskriterien bei Unternehmen. Die Integration dieser zukunftsorientierten Kriterien in den Anlageprozess bringt dem Investor grösstmögliche Kontrolle, Transparenz und eine attraktive Rendite.

Neben individuellen Mandaten für institutionelle Investoren und Privatkunden bietet SAM Finanzprodukte in den Bereichen zukunftsorientierte Energietechnologien, nachhaltige Ernährungsproduktion, Wasser, Ressourceneffizienz, Sustainability-Pioniere, Sustainability-Leader und Private Equity an.

Das SAM Know-how basiert auf eigenem Research sowie einem aktiven, weltweiten Sustainability-Netzwerk. Zusammen mit Dow Jones und STOXX hat SAM die erste Familie von Sustainability-Indizes lanciert, um die Wertsteigerung von Unternehmen zu messen, die in ihrer Branche bezüglich Nachhaltigkeit eine Spitzenposition einnehmen. Dazu beurteilt SAM jährlich mehr als 1000 Unternehmen.

Der Hauptsitz von SAM Sustainable Asset Management befindet sich in Zollikon-Zürich (Schweiz), mit Niederlassungen in Chicago (USA), Melbourne (Australien) und Mailand (Italien).

 

                                                                                                                                                                                                  

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